Darum geht es

Ein ganz aktuelles Problem: 50 Cent kostet es, einen Quadratmeter Regenwald in Costa Rica vor der Umwandlung in eine Kaffeeplantage zu bewahren und einem Korridorprojekt hinzuzufügen.
Wieviel kannst du beitragen?

Hilf mit, den Regenwald zu erhalten! Spende (auch kleine Beträge helfen), überzeuge Freunde und Freundinnen, Kollegen usw. ... die Aktion lebt von der Teilnahme möglichst vieler.

>> Das Projekt>> Spenden

End-Stand 05.01.10:
17271 €

Rückmeldungen

von ines E-Mail

Schon am ersten Tag der Aktion haben sich zwei mit Spendendosen auf den Weg gemacht, um für den Regenwald zu sammeln. Nach zwei Stunden waren gut 40 Euro zusammen - Details gibt es unten.

Idee dieser Sektion hier ist, mir und den anderen, die mitlesen, eine Rückmeldung über all die Aktionen und Aktiönchen zu geben, die wir uns alle ausgedacht haben und wie die Erfahrung damit ist.

Mal sehen, was da zusammenkommt...

Organisation und Projektgebiet

von ines E-Mail

Wo liegt das Projektgebiet überhaupt?

Costa Rica verbindet Nord und Südamerika und liegt im Zentrum von Mittelamerika. Das besondere an dem dort noch erhaltenen Regenwald ist, dass Tiere und Pflanzen aus der nördlichen wie auch der südlichen Hemisphäre dort ansässig sind und es nicht nur eine Art von Wäldern gibt, sondern Mangroven- und Laubwälder, Trocken- und Regenwälder und Nebelwälder.

Arbofilia versucht einen Waldstreifen am Carara Nationalpark zu einem ökologischen Korridor auszubauen, um den Küstenregenwald wieder mit dem Bergregenwald zu verbinden und zu verhindern, dass weitere Gebiete abgeholzt werden. Konkurrierende Nutzungsformen sind Viehweiden, Plantagen mit fremdartigen Teak-Bäumen und Kaffeeplantagen, die alle miteinander wenig artenreich sind.

Und wer ist Arbofilia?

ARBOFILIA ist eine gemeinnützige Organisation, die seit über 20 Jahren dafür kämpft, die sich beschleunigende ökologische und kulturelle Zerstörung Costa Ricas zu stoppen. Aufgabe der Organisation ist es, die Menschen über die Bedeutung des Regenwaldschutzes zu unterrichten und sie zu befähigen, Verantwortung für sich selbst und die Wiederherstellung der Ökosysteme von denen ihre Zukunft abhängt zu übernehmen.

Höchste Prorität haben für ARBOFILIA dabei die Wiederherstellung der Ökosysteme, die Lebensraum der Tierwelt sind und die Grundlage menschlicher Aktivitäten sind. Konsequenterweise sind Aufgaben wie die Pflanzung heimischer Baumarten, die Anlegung biologischer Korridore, die Säuberung verschmutzter Flüsse und Strände sowie die Entwicklung von Agroforstsystemen Haupttätigkeiten der Organisation.

Weitere Information gibt es auf www.arbofilia.net

Über mich

von ines E-Mail

Ich bin Ines Burkhardt, eine 23 Jährige International Management Studentin die ihren Master verschoben hat, um Arbofilia zu unterstützen und Erfahrung in Öffentlichkeitsarbeit und Projektmanagement zu sammeln. Zurzeit mache ich ein Praktikum bei Pro REGENWALD in München, der Partnerorganisation von Arbofilia.

Ich habe mir irgendwann in meiner Kindheit in den Kopf gesetzt, den Regenwald zu retten und auf jeden Fall mal hinzureisen und Bäume zu pflanzen. Mit der Zeit wurde der Wunsch konkreter und so bin ich im Mai 2009 bei Arbofilia in Costa Rica gelandet.
Es war ein tolles Abenteuer und ich hatte wirklich das Gefühl, etwas bewegen zu können und bei der weltweiten Vernichtung der Wälder nicht nur machtlos zu sein. Wie bei jedem Projekt gibt es hin und wieder Probleme in der Organisation oder mit der Finanzierung. So brauchen auch sie so viele Unterstützer wie möglich.

Ich habe ich mich dann entschlossen, meinen Master in PR und Medienpsyochologie zu verschieben und ein Praktikum bei Pro REGENWALD in München zu machen.

Mein Projekt: Geld für Regenwaldschutz auftreiben

von ines E-Mail

Motto: 50 Cents kann jeder! Wie viel kannst du?

Übers Wochenende habe ich von der NGO Arbofilia aus Costa Rica einen Hilferuf erhalten! Ein wichtiges Stück Wald in einem Korridor zwischen dem Bergregenwald und dem Küstenregenwald steht zum Verkauf. Der Besitzer will es an einen Kaffeeproduzenten verkaufen, der den Wald für eine Plantage abholzen wird.

Erosionsgefährdete Kaffee-Plantage oder Wald?! Es bleiben nur wenige Tage, um Arbofilia zu helfen, die 16.000 Euro für den Kauf der 8 Hektar zu mobilisieren: Stichtag ist der 15. November. Dann will der Verkäufer das Geld auf dem Tisch haben - wenn nicht von uns, dann eben vom Kaffeeproduzenten.

Arbofilia kauft Schlüsselgebiete, um die dort vorhandenen Stücke Primärregenwald zu retten, forstet dazwischenliegende zerstörte Gebiete mit regionalen, oft bedrohten Arten wieder auf und entwickelt so über Jahre einen neuen Wald, der möglichst naturnah ist.

Die letzten Regenwälder dieser Erde werden auch die Lunge dieser Erde genannt, ohne sie gibt es noch mehr Umweltkatastrophen und allmählich hat dies auch Auswirkungen auf unser Leben in Deutschland. Die Tropen scheinen unendlich weit weg und doch hat unser Konsum Auswirkungen auf sie, so sind wir ihnen nah auf negative Weise - helft uns dass die Tropen uns nah sind auf positive Weise.

Ich war selbst vor Ort und habe gesehen, dass Arbofilia unter schwierigen Umständen super Arbeit leistet. Schaut euch einfach die Fotos an um zu sehen, wie wenig Primärwald noch vorhanden ist und wie nötig die Arbeit ist.

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