Darum geht es

Ein ganz aktuelles Problem: 50 Cent kostet es, einen Quadratmeter Regenwald in Costa Rica vor der Umwandlung in eine Kaffeeplantage zu bewahren und einem Korridorprojekt hinzuzufügen.
Wieviel kannst du beitragen?

Hilf mit, den Regenwald zu erhalten! Spende (auch kleine Beträge helfen), überzeuge Freunde und Freundinnen, Kollegen usw. ... die Aktion lebt von der Teilnahme möglichst vieler.

>> Das Projekt>> Spenden

End-Stand 05.01.10:
17271 €

Einige Bilder vom Sammeln ... zur Anregung

von ines E-Mail

Erste Voraussetzung für einen erfolgreichen Sammel'ausflug' ist eine Spendendose. Die sollte selbstverständlicherweise verblombt sein und riesengroß, dass all das gute Geld auch reinpasst ...

Nachdem wir für einen ganz genau eingegrenzten Zweck sammeln, hat es sich als nützlich erwiesen, über mitgetragene Schilder darauf hinzuweisen. Gut dass wir das Material für diese Sandwiche rumliegen hatten.

Was wir noch am rätseln sind: Spenden ältere Herren mehr bei jungen oder bei älteren Damen? Man sollte das wissenschaftlich untersuchen und die Ergebnisse dann umgehend anwenden.

"Ein Quadratmeter? Wie groß ist das?" Die Frage stellt bei uns keine/r mehr, seit wir unsere Quadratmeter beim Sammeln als Anschauungsobjekt dabei haben.

Normalerweise kostet der Quadratmeter Teppich vielleicht das 40-fache dessen, was wir für einen Quadratmeter Regenwald sammeln müssen - also nicht nur Größenmaß, sondern auch Finanzvergleich ...
Der Teppich hat uns nichts gekostet. Der lag im Müll. Regenwald gibt es (noch) nicht aus der Mülltonne.

Die 5.000 EUR - Hürde genommen

von ines E-Mail

Es wird, es wird! Jetzt kommt die Aktion ins Rollen.

Vielen Dank dafür!!! Macht weiter so!

Es war ja von Anfang an klar, dass es nicht leicht werden wird in so kurzer Zeit ... aber wir schaffen es!!!

Frieren für den Regenwald

von ines E-Mail

Am Wochenende haben wir auch eine eigene Sammelaktion gestartet und sind mit Spendendosen in der Münchner Innenstadt losgezogen. Für mich eine tolle Erfahrung. Ich war zum ersten Mal mit einer Sammelbüchse unterwegs. Kalt aber lehrreich. Nach einer Weile lernt man wie man sich, das Projekt und die Situation verkaufen kann und dann läuft das ganz gut.

Dabei haben mich die Menschen am Samstag mit besonderer Unfreundlichkeit behandelt. Habe so einiges gehört, wie: „Das steckst du dir eh alles selbst in die Taschen!“ oder „Spendest du für meine Kinder?“ und auch „Du weißt ja nicht mal wo der Regenwald liegt ... ist alles nur Geldmacherei.“

Zum Betrügen würde ich mich nicht in die Kälte stellen - wir haben wirklich ein Anliegen!!!

Aber ich habe auch sehr viele motivierende Reaktionen bekommen. Es gibt doch viele Menschen, die besonders den Regenwald unterstützen wollen und die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. Die sagen dann: „Jaaa, für den Regenwald immer gerne.“

Der wichtigste Eindruck vom Sonntag: Die Menschen waren sehr diskussionsfreudig und mir ist aufgefallen, wie wenig auch gebildete Menschen über die Auswirkungen wissen, die ihr täglicher Konsum auf den Regenwald hat. Da gibt es ja zum Glück viel Information bei Pro REGENWALD. Man muss sie nur lesen.

Bilder aus dem Projekt: Pflanzarbeiten

von ines E-Mail

Hier werden die Setzlinge der vom Aussterben bedrohten Baumarten aufgezogen, die dann bei Pflanzaktionen in der Regenzeit zwischen Mai und September ausgesetzt werden.

Die schwarzen Plastiktüten dienen nicht nur als billige Töpfe, sondern auch als leichtes Behältnis zum Transportieren. Zugegeben, ganz umweltfreundlich ist die Lösung nicht.

Generell ist das Pflanzen nicht so zeitaufwändig. Aber hier mussten vorher nichtheimische Bäume gefällt werden. Die Reste sind gut zum Abhalten von Unkraut, das die Setzlinge gefährden könnten. Das alles macht die Pflanzarbeiten sehr anstrengend - weil man sich erst einen Weg bahnen muß.

Die beste Maniküre, Dreck feilt die Nägel :)

Meine Hände waren nach der Zeit wirklich nicht mehr hoffähig, aber laut den costa-ricanischen Arbeitern endlich zu gebrauchen :)

Ein Obstbaum für die neue Aussenstelle in Cascarilio, den ich mit sehr viel Hingebung gegossen habe, weil es zu der Zeit leider nicht genug geregnet hat. Aber wenn man weiss wofür man Wasser hoch und runter schleppt, dann geht es gleich leichter.

Auch Kleinvieh macht Mist.

von ines E-Mail

Ich habe generell immer eine Spardose für den Regenwald in der Nähe von der Waschmaschine im Haus. Es sammelt sich viel an, wenn man Kleingeld nicht ordentlich aufbewahrt, sondern nur so in die Hosentasche stopft. So bewirke ich, dass ich mein Geld achte oder sonst halt spende.

„Wenn man sich schon für 10 Cent bückt“, hab' ich mir mehr als einmal anhören müssen.

Ich finde viel Kleingeld auf der Straße oder in Bars, an Supermärkten und so weiter. Menschen sind sich oft zu schade, es aufzuheben und so sammelt sich noch mehr in meiner Büchse.

Viele Menschen haben auch einfach zu viel Kleingeld und der Geldbeutel wird zu schwer oder man zieht um. Wenn man sich alles recht überlegt, kommt viel zusammen. Meine Freunde und Mitbewohner haben auch immer mal ihr Kleingeld abgeladen.

Jetzt habe ich meine Spendendose geplündert und schon haben wir weitere 200 €.

Zugegeben, ich habe eine Weile dafür gebraucht. Wir haben jetzt nur 10 Tage Zeit. Aber vielleicht inspiriert euch die Geschichte ja zu neuen Sammelideen.

Manchmal scheinen solche Aktionen aussichtslos… ich bin aber sicher, wir werden es schaffen!!!

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