Darum geht es

Ein ganz aktuelles Problem: 50 Cent kostet es, einen Quadratmeter Regenwald in Costa Rica vor der Umwandlung in eine Kaffeeplantage zu bewahren und einem Korridorprojekt hinzuzuf?gen.
Wieviel kannst du beitragen?

Hilf mit, den Regenwald zu erhalten! Spende (auch kleine Betr?ge helfen), ?berzeuge Freunde und Freundinnen, Kollegen usw. ... die Aktion lebt von der Teilnahme m?glichst vieler.

>> Das Projekt>> Spenden

End-Stand 05.01.10:
17271 ?

Eins zu Null für die Optimisten

von ines E-Mail

Als wir die 50cent Action, zum Sammeln von 16.000 ? in 10 Tagen, ins Leben gerufen haben, um für Arbofilia 'gefährdetes Land' bzw. Wald zu sichern, schien es geradezu utopisch, zu denken, wir können es schaffen.

Was lernen wir daraus? Uns ruhig belächeln lassen und weiter machen!

Nichts ist unmöglich so lange nur genug Menschen ihre Kreativität, Unterstützung und Herzblut in eine Sache stecken.

Ich glaube fest daran!

Und heute (ich bin mittlerweile schon in einem ganz anderen Teil der Welt) hat mich die Nachricht erreicht, dass ein Großspender, auf den wir sehr gehofft hatten, tatsächlich den noch fehlenden Betrag überwiesen hat. Das ermöglicht, den Mitte November zum Kauf des Waldes kurzfristig angebotenen Privatkredit nun restlos abzubezahlen.

Vielen Dank an alle Spender, Unterstützer und Werber! Wir haben es geschafft!!!

Seit Weihnachten ist mein Praktikum bei Pro REGENWALD leider zu Ende. Ich hätte nie gedacht, wie viel ich dort lernen würde und ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, was mir entgegengebracht wurde.

Nun fange ich bis zum Beginn meines Master Studiums ein neues Praktikum in China an. Eine neue Herausforderung bei ISA tan tec, einem Lederhersteller mit einer großen Vision zum Thema Nachhaltigkeit.

Ich weiss jetzt: es ist noch ein langer Weg zum Schutz der Wälder weltweit und sowohl die Wälder als auch Pro REGENWALD und Arbofilia können sich meiner weiteren Unterstützung sicher sein!

Hurra! Sammelaktion erfolgreich abgeschlossen

von hermann E-Mail

Große Dinge geschehen mitunter still und leise: gestern war es ein Anruf, die Frage, ob zum Gelingen der Aktion denn noch Geld fehlen würde und heute war die angekündigte Spende dann schon auf dem Konto gutschrieben.

Mission possible! Wir haben es geschafft, es sind gut 17.000 Euro geworden - d.h. es ist sogar noch etwas übrig, womit Arbofilia die zusätzlich gekaufte Fläche (1 Hektar) wieder zu bepflanzen anfangen kann.

Danke an alle, an Ines vor allen Dingen (die das mit ihrem Dickschädel so tapfer durchgezogen hat) und an all die anderen, die mitgearbeitet und mitgespendet haben.

Mitte Februar voraussichtlich werden wir hier noch einige Bilder von dem Wald reinstellen können - gelegentlich vorbeischauen lohnt sich.

Geschafft! Neuigkeiten aus Costa Rica, zwei gute und eine schlechte

von ines E-Mail

Zuerst die guten Neuigkeiten: Der Regenwald ist gerettet - das Grundstück ist gekauft. Und, anstelle von 8 Hektar sind es (fast zum selben Preis) sogar 9 Hektar geworden. Das ist sehr gut. Aber, und das ist eher schlecht: insbesondere zur Wiederbepflanzung des zusätzlichen Hektar werden wir im kommenden Jahr nochmals gut 2.000 EUR zusätzlich Geld sammeln müssen.

Eine Mail von letzter Nacht hat uns endlich erlöst: der Landkauf konnte gestern erfolgreich abgewickelt werden. Und das Gute dabei ist, dass sie zu den 8 Hektar für 500 Euro Aufpreis sogar noch einen Hektar dazu bekommen haben.

Wir sind jetzt alle erleichtet, dass direkt am Korridor von Arbofilia nun keine Kaffeeplantage entstehen wird, sondern der Wald erhalten bleibt. Miguel, der das für Arbofilia eingefädelt hat, meint, dass wir dadurch den Anschluß an drüberliegende Waldstrukturen geschaffen haben - abgesehen davon, dass das Schutzgebiet vergrößert ist. Außerdem sind Arbofilia nun auch die zwei Quellen sicher, die die tiefer gelegenen anderen Gebiete versorgen.

Wir möchten uns schon mal für die bisherige Unterstützung durch die vielen Spender und Spenderinnen bedanken, müssen aber noch mal daran erinnern, dass uns noch ca. 4000 Euro fehlen.

Bitte helft uns weiter - indem ihr das Anliegen kommuniziert und auch mit euren eigenen Spenden. Wir wollen vor Weihnachten noch den Privat-Kredit abbezahlen können und uns dann wieder neuen Aufgaben zuwenden - danach erst werden wir das mit der verhinderten Kaffeeplantage als wirklichen Erfolg verbuchen.

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit.

Wir brauchen neue Schubkraft !!!!

von ines E-Mail

Nun sieht es so aus, als ob das 8 Hektar große Grundstück und der Regenwald drauf gerettet werden können. Die Sammel-Lücke zum Kaufpreis ist über Privatkredit aus meinem Bekanntenkreis vorfinanziert und wir müssen noch rund 5.000 EUR sammeln, um diesen Kredit abzubezahlen.

Aber: die Spenden-Kraft unseres Umfelds scheint erschöpft, der Spendeneingang ist stark zurück gegangen ... wir setzen jetzt voll auf eure Mithilfe bei der Mobilisierung ? und gehen bei gutem Wetter selber noch sammeln.

Wir müssen den Privat-Kredit bis Weihnachten abzahlen und bitten euch, uns aktiv zu unterstützen. Wie ihr euch vorstellen könnt und es vielleicht selbst erlebt habt, ist selbst im reichen München Spendensammeln recht zeitaufwändig. Langsam leidet unsere andere Arbeit darunter .... und wenn wir einmal etwas outsourcen können, dann sollte das für so einige Sympathisanten doch Grund zum Mitmachen sein.

Die nächsten Tage warten wir gespannt auf die Berichterstattung aus Costa Rica. Hoffentlich kommt unser Geld nicht zu spät.

Passanten fordern: weniger Spendensammeln mehr Bestrafen

von ines E-Mail

Wir waren am Wochenende wieder sammeln und da kam uns wieder interessantes zu Gehör. Jeder vierte Mann forderte für seine Spende ein Bier (Regenwald Kampagne dieser Brauerei, deren Namen ich hier nicht bewerben will) worauf er, für seine Gesundheit sehr viel verträglicher, nur ein Lächeln bekam. Wenn man das dann dazu sagte, freute es besonders die dazugehörigen weiblichen Begleitpersonen.

Ein Herr meinte, man müsste die Menschen, die an der Zerstörung beteiligt sind, bestrafen und nicht das Aufforsten, was sie zerstören. Wo sollen wir mit der Bestrafung anfangen? Bei ihm? Er isst bestimmt auch Fleisch, Margarine und nutzt Prittkleber oder schenkt seiner Frau einen Lippenstift ? alles Produkte die irgendwie einen Teil ihrer Rohstoffe aus Regenwaldregionen beziehen.

Ein anderer meinte, wir sollten die Namen der Verantwortlichen auf unsere Plakate schreiben. Soll sein Name auch mit drauf? Er ist bestimmt ein Konsument von Palmölprodukten, Primärfaserpapier oder Hölzern. Spannend wie Menschen das Übel immer im außen suchen.

Positiv sind uns die Biokonsumenten aufgefallen, die nach einem Einkauf auch gerne noch etwas für den Regenwald getan haben und sich über junge Menschen mit Hoffnung gefreut haben.

Dieses Wochenende lief das sammeln gut. Wären wir mehr Leute, würden wir richtig was bewegen können. Also wer uns in den nächsten Tagen unterstützen möchte und gleichzeitig eine besondere Erfahrung im Umgang mit Menschen machen will, der kann mich bei Pro REGENWALD erreichen 089-359 8650.
Wir freuen uns.

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