Passanten fordern: weniger Spendensammeln mehr Bestrafen

von ines E-Mail

Wir waren am Wochenende wieder sammeln und da kam uns wieder interessantes zu Gehör. Jeder vierte Mann forderte für seine Spende ein Bier (Regenwald Kampagne dieser Brauerei, deren Namen ich hier nicht bewerben will) worauf er, für seine Gesundheit sehr viel verträglicher, nur ein Lächeln bekam. Wenn man das dann dazu sagte, freute es besonders die dazugehörigen weiblichen Begleitpersonen.

Ein Herr meinte, man müsste die Menschen, die an der Zerstörung beteiligt sind, bestrafen und nicht das Aufforsten, was sie zerstören. Wo sollen wir mit der Bestrafung anfangen? Bei ihm? Er isst bestimmt auch Fleisch, Margarine und nutzt Prittkleber oder schenkt seiner Frau einen Lippenstift ? alles Produkte die irgendwie einen Teil ihrer Rohstoffe aus Regenwaldregionen beziehen.

Ein anderer meinte, wir sollten die Namen der Verantwortlichen auf unsere Plakate schreiben. Soll sein Name auch mit drauf? Er ist bestimmt ein Konsument von Palmölprodukten, Primärfaserpapier oder Hölzern. Spannend wie Menschen das Übel immer im außen suchen.

Positiv sind uns die Biokonsumenten aufgefallen, die nach einem Einkauf auch gerne noch etwas für den Regenwald getan haben und sich über junge Menschen mit Hoffnung gefreut haben.

Dieses Wochenende lief das sammeln gut. Wären wir mehr Leute, würden wir richtig was bewegen können. Also wer uns in den nächsten Tagen unterstützen möchte und gleichzeitig eine besondere Erfahrung im Umgang mit Menschen machen will, der kann mich bei Pro REGENWALD erreichen 089-359 8650.
Wir freuen uns.

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